Supervision für Teams

Supervision für Teams in Berlin

Ein regelmäßiger Termin, in dem ein Team seine Arbeit betrachtet: die Fälle, die Zusammenarbeit, die Rollen, die Belastungen und die Möglichkeiten.

Ob Sie es Teamsupervision, Fallsupervision oder Gruppensupervision nennen: Bei mir ist das ein Angebot. Die Trennung ist eine Fachdebatte, kein Unterschied für Ihr Team — in derselben Sitzung besprechen wir einen Fall und danach, warum er im Team so ankommt. Systemische Supervision, inhouse in Berlin und Brandenburg oder in meinem Raum in Berlin-Moabit.

Themen

  • Einzelne Situationen, die festgefahren scheinen
  • Rollen und Zuständigkeiten
  • Auftragsklärung — wessen Auftrag erfüllen Sie gerade
  • Konflikte im Team
  • Belastungen und ihre Ursachen
  • Veränderungen: neue Menschen, neue Leitung, neuer Zuschnitt

Arbeitsweise

Systemisch: Ich gehe davon aus, dass Sie Ihre Arbeit am besten kennen. Meine Aufgabe ist, Fragen zu stellen, den Prozess zu strukturieren, gemeinsam mit Ihnen Muster zu erkennen und Lösungsschritte zu erarbeiten.

Je nach Anliegen mit Aufstellungen, Reflecting Team, soziometrischen Verfahren, Visualisierung — oder im Gespräch.

Rahmen

  • 90 bis 180 Minuten, in der Regel alle vier bis sechs Wochen
  • Inhouse in Berlin und Brandenburg oder in meinem Raum in Berlin-Moabit
  • Vor dem Start ein gemeinsamer Kontrakt mit Team und Leitung
  • Kosten

Wann Teams Supervision suchen

  • Eine Situation geht seit Monaten nicht weiter, und alle haben schon alles versucht
  • Die Belastung ist hoch, und niemand kann sagen, woran genau es liegt
  • Es gibt einen Konflikt, den alle kennen und keiner anspricht
  • Zuständigkeiten sind unklar geworden, ohne dass jemand sie geändert hätte
  • Das Team ist neu zusammengesetzt oder hat eine neue Leitung
  • Es läuft gut, und das Team will, dass es so bleibt

Ablauf einer Supervision

1. Vorgespräch. Kostenfrei, telefonisch oder online. Worum geht es, wer will das, passt es zwischen uns. Hier sage ich Ihnen auch, wenn ein anderes Format passender wäre.

2. Kontrakt. Gemeinsam mit Team und Leitung: Ziele, Rahmen, Vertraulichkeit, Dauer — und was passiert, wenn sich zeigt, dass das Thema woanders liegt. Diese Sitzung wird oft übersprungen und ist der häufigste Grund, warum Prozesse später scheitern.

3. Die Sitzungen. In der Regel ein Kontingent von sechs bis zehn Terminen.

4. Auswertung. Was hat sich verändert, was nicht, was braucht es jetzt. Ergebnisoffen.

Häufige Fragen

Nimmt die Leitung an der Supervision teil?

Das entscheiden Sie, und es ist eine der wichtigsten Fragen im Kontrakt. Beides ist möglich und beides hat Folgen. Ist die Leitung dabei, kann an der Zusammenarbeit mit ihr gearbeitet werden — aber manches wird nicht gesagt. Ist sie nicht dabei, wird offener geredet — aber Vereinbarungen, die sie betreffen, brauchen einen zusätzlichen Schritt. Wir klären das vorher, nicht mittendrin.

Wie viele Personen können teilnehmen?

Vier bis fünfzehn. Darunter wird es eng, darüber kommt nicht mehr jede und jeder zu Wort — dann ist ein anderes Format sinnvoller.

Ist Supervision vertraulich?

Ja. Was in der Sitzung gesagt wird, bleibt dort. Die Auftraggeberseite erfährt, dass die Termine stattgefunden haben, nicht worüber gesprochen wurde. Das halte ich im Kontrakt schriftlich fest.

Was, wenn nicht alle im Team wollen?

Das ist normal und kein Hindernis — solange es gesagt werden darf. Schwierig wird es nur, wenn Widerstand nicht vorkommen soll. Dann arbeiten wir zuerst daran.

Geht Supervision auch online?

Ja, und für manche Anliegen ist es sogar günstiger — etwa bei Teams mit mehreren Standorten. Für Arbeit im Raum, mit Aufstellungen und Bewegung, ist Präsenz deutlich besser.

Was ist der Unterschied zwischen Supervision und Teamentwicklung?

Supervision hat einen Rhythmus und kein Ziel außer dem, das Sie mitbringen. Ein Teamtag hat ein Ziel und ein Ende. Wenn Sie unsicher sind, was Sie brauchen: Das ist die erste Frage im Vorgespräch und oft schon die halbe Klärung.

Ist Supervision eine Therapie?

Nein. Supervision arbeitet an Ihrer Arbeit, nicht an Ihrer Person. Wenn im Verlauf deutlich wird, dass jemand etwas anderes braucht, sage ich das — aber das ist dann eine andere Verabredung.

Ein Hinweis noch: Supervision funktioniert nur, wenn sie nicht als Reparaturmaßnahme angekündigt wird. Wenn ein Team hört, es bekomme jetzt Supervision, weil etwas schiefgelaufen ist, weiß jede und jeder im Raum, wer gemeint ist. Sprechen Sie mit mir vor der Ankündigung.